Veröffentlicht am: 29. Januar 2013

Die Impressionen eines anonymen Teilnehmers …

Exkursionsbericht

Viele Tage wurde darauf gewartet, unzählige Stunden heiß darüber diskutiert und einiges an Aufwand dafür betrieben, dieses singuläre Event ins Leben zu rufen, bis es am 24.1.2013 nun denn soweit war, als die Klassen 5AHK und 5MJ (5BHMEP) gemeinsam eine Exkursion der besonderen Art genossen.

Doch die Sensation beginnt wenige Tage zuvor, als im Zuge des Geschichteunterrichtes vorgeschlagen wurde, doch einen Ausflug in die Stadt Salzburg zu unternehmen, um von der uns nur fern bekannten Kultur und Historie Salzburgs mehr zu erfahren.

Hoch erfreut, schier euphorisch über das anstehende Ereignis, sprangen die HTL-Schüler alsbald auf den Zug auf (dürfte bei den HAK-Schülern nicht viel anders gewesen sein), auch mit dem Aspekt im Hinterkopf, dass dadurch der reguläre Unterricht entfällt.

In einer Gruppe, um Reisekosten zu senken, fuhren einige Schüler mit dem Zug Richtung Stadt und um 9 Uhr gelang es allen Teilnehmern, sich am Mozartplatz verschlafen zwar, aber dennoch physisch anwesend, einzufinden.

Nach einem kurzen, aber durch die Kälte unheimlich lang empfundenen Spaziergang durch die Altstadt, wurden Geist und Seele der Gruppe langsam, aber sicher geweckt. Dazu trugen einerseits die gigantischen Anblicke im Inneren des Salzburger Doms und der unweit davon entfernten Kirche St. Peter bei, aber auch die klar erkennbare minutiöse Vorbereitung unserer beiden „Führerinnen“ erstaunten die beiden Klassen ungemein!

Nach einem Frühstück, das genaugenommen eher ein Spätstück war, fühlten sich alle Anwesenden schon wesentlich aufgewärmt. Die Führung im Tochterhaus des allbekannten Museums der Moderne, dem Rupertinum, war ein einmaliges Erlebnis. Die Führerin des Hauses, die eher an Pippi Langstrumpf als an eine Kunsthistorikerin erinnerte, war nett und entzückt von ihren Rezipienten, und nach einem Rundgang durch die Stockwerke, die mit Bildern überfüllt waren, musste sich die Gruppe wehmütig schon wieder trennen und jedermann ging seinen eigenen Weg in sein Routineleben zurück, mit der Disparität, dass uns allen einige nette Kubabilder im Kopf hängen bleiben werden. (Manche dachten doch ernsthaft bei Che Guevara, es handle sich um einen Vorahnen des liebenswerten George Clooney).

Sei’s drum, Viva la Revolución!!

Und hier ein zweiter Eindruck:

Exkursion nach Salzburg

Am 24. Januar fuhren wir, die SchülerInnen der 5AHAK und die Schüler der 5MTR gemeinsam mit unseren Professorinnen Frau Heimel und Frau Unterberger nach Salzburg.

Nachdem wir im Zuge einer Stadtbesichtigung an verschiedenen geschichtlichen Punkten der Stadt mit diversen Erklärungen seitens unserer Lehrerinnen Halt gemacht haben, wissen wir jetzt über die Museumsgeschichte wie auch die baulichen Einzelheiten der Kirchen Salzburgs Einzelheiten und Anekdoten zu erzählen.

Mehr oder weniger geheimnisvolle Geschichten ranken sich auch um Che Guevara, eine der führenden Figuren der kubanischen Revolution. Die Fotoausstellung, die ihn im Rupertinum zum Thema hat, versucht u.a. der Frage nachzugehen, warum gerade er für viele Kultstatus erlangt hat.

Wir hingegen versuchten, die Fotographien aus der Skrein Sammlung zu interpretieren und mit Hilfe der Museumspädagoginnen die Aussagen der Bilder der jeweiligen Fotographen zu deuten.