Veröffentlicht am: 7. Oktober 2013

Lehrausgang zum „begehbaren Darm“

Am Donnerstag, den 3. Oktober 2013, besichtigten wir, die 2AHS, den begehbaren Darm in St. Veit.

Gespannt betraten wir den aufgeblasenen Darm und es fielen uns sofort die herabhängenden Darmpolypen auf. Ein Arzt erklärte uns die Arbeitsweise des Dickdarms. Wir erfuhren, dass seine Oberfläche der Fläche von zwei Tennisplätzen entspricht. Wir lernten, dass der gesamte Darm 6 bis 8 Meter lang und die Darmwand nur einen Millimeter dick ist. Der Arzt berichtete über verschiedenste Darmkrankheiten. Es gibt zwei Arten von Polypen, Stielpolypen und Flachpolypen. Stielpolypen sehen wie Pilze aus, Flachpolypen wie Warzen auf der Darmschleimhaut. Nach 5 bis 10 Jahren kann aus den Polypen Darmkrebs werden. Wir wurden über die Darmschleimhautentzündung und über die Autoimmunerkrankung Morbus Crohn informiert.

Anschließend erklärten uns zwei Ärzte den Ablauf einer Darmspiegelung und die Anwendung der entsprechenden Geräte. Wir sahen die kleine Kamera am Ende des Endoskops und einen Greifer, der Gewebe entfernen kann. Weiters erklärten uns die Ärzte, dass mithilfe von elektrischem Strom Polypen verbrannt werden können.

Wir waren erleichtert, als uns der Arzt erklärte, dass wir ziemlich sicher noch viel zu jung sind, um diese Krankheiten bekommen zu können.