Veröffentlicht am: 27. Januar 2015

 

Ein absolut moderner Theaterabend mit nur wenigen Staubresten

 

Am 16.02.2015 wagte sich die 5NHK ins Salzburger Landestheater, um sich eines der bekanntesten Werke der klassischen Weltliteratur anzusehen: „Faust I“ von Johann Wolfgang von Goethe.
Die Kommentare der Schüler waren vielfältig:

„Das Theaterstück war spannend und mit guten Schauspielern besetzt. Besonders Mephisto war sehr charismatisch und überzeugend. … Die Modernisierungen in der Inszenierung wirkten zeitweise sehr gewöhnungsbedürftig, ja lächerlich.“ (Julia Reicher)

“… viele Szenen wurden abgeändert, daher ging der literarische Gedanke teilweise verloren. Nichtsdestotrotz überzeugte das Stück.“ (Klotz Stefan)

„Anfangs war das Stück aufgrund der Sprache sehr schwer zu verstehen, jedoch gewöhnte man sich schnell daran. Alles in allem hat mir das Stück sehr gut gefallen, vor allem die Szene, wo das Mädchen(Gretchen) ihr Gewand wechselte, gefiel mir besonders“( Max Wiesenbauer)

„Im Großen und Ganzen hat mir die Inszenierung gut gefallen, jedoch war der teilweise zwanghafte Versuch, das Theaterstück modern zu gestalten, irritierend und manchmal unpassend, da die Kombination aus der „altmodischen“ Sprache und dem moderneren Bezug für mich verstörend wirkte.“ (Peter Hettegger)

„… Positiv anzumerken ist, dass das Bühnenbild sehr kreativ gestaltet wurde und das Stück aufgelockert hat.“ (Stefanie Pfeffer)

„Die Atmosphäre, in der das Theater stattfand, war beeindruckend, da das Landestheater eine großartige Kulisse ist.“ (Sarah Viehhauser)

„Der Schluss hat mich sehr enttäuscht.“ (Michaela Harlander)

„Das Theaterstück war außergewöhnlich, aber sehenswert.“ (Isabella Leko)

„Es war sehr interessant, in die Sprache einer anderen Epoche einzutauchen.“ (Ana Zeko)

„Es wurde zu oft versucht, das Publikum zum Lachen zu bringen, womit meiner Meinung nach die Stimmung dieses alten, literarischen Werkes gestört wurde.“ (Patrick Posratschnig)

„Das Stück war überraschend modern gestaltet und vor allem überraschend lustig. Es lässt sich darüber streiten, ob Ballermann-Karaoke zum Stil von Faust passt, aber meiner Meinung nach hat es dem Stück die nötige Auflockerung verpasst.“ (Markus Seling)